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Die Diedrichsburg

Geschichte der Burg

 

Urenkel Wittekinds

Burganlage 220m über N.N. mit zinnenbekröntem Bergfried, 26 m hoch, flankiert von zwei eingeschossigen Seitenflügeln, erbaut in den Jahren 1844 bis 1860, begonnen von General Ernst Freiherr v. Vincke, Gut Ostenwalde, vollendet von seinem Schwiegersohn Graf Werner v. d. Schulenburg-Wolfsburg. Baumeister war Emanuel Quat Faslem aus Dendermonde an der Schelde.

Gebälk und Treppe des Turmes am 16. Mai 1909 durch ein Feuer vernichtet, von 1954 bis 1982 erstmalig bewohnt und bewirtschaftet, mutwillige Zerstörung, größeren Ausmaßes durch Rowdys im März 1983, Anpachtung durch den Verschönerungs- und Verkehrsverein Melle - Mitte am 1. Juli 1985. Ausbau und Renovierung mit staatlichen und kommunalen Zuschüssen und privaten Spenden als Arbeitsbeschaffungsmassnahme.

Einweihung am 28. April 1988. Errichtet wurde die jetzige Burg auf den Fundamentresten einer Wittekindschen Volksburg, bewohnt von Graf Diedrich, dem Urenkel Wittekinds, und nach ihm benannt. Seine Tochter, die heilige Mathilde, die Gemahlin Heinrichs I. und Mutter des Kaisers Otto des Grossen, wurde im Jahre 892 in der damaligen Burg geboren und verlebte hier ihre Jugendjahre.

(Quelle: Diedrichsburg)

26 m hoch ist der Turm der Diedrichsburg, von dem man auf den Wildschweinpark hinabblicken kann. Zu jeder Jahreszeit kann man hier die Wildschweine in ihrer natürlichen Umgebung beobachten und die Attraktion ist, dass man durch keinen Zaun von den Tieren getrennt ist. Etwas Mut gehört schon zu einem Spaziergang im Tierpark, aber die etwa 100 Wildschweine sind die menschliche Nähe gewohnt. In der wärmeren Jahreszeit ist die Begegnung mit dem putzigen Wildschweinkindergarten ein Höhepunkt eines jeden Wildparkbesuchs.